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Allende-Klinik weicht neuem Wohngebiet

05.01.2012

von DORIS KESSELRING

Maximal 200 Wohnungen, eine Kita und Altenbetreuung plant die WG Union auf dem Gelände in Lütten Klein.


Lütten Klein. Im Frühjahr könnte mit dem Abriss der Allende-Klinik in Lütten Klein begonnen werden. Vorausgesetzt die Bürgerschaft stimmt im Februar dem neuen B-Plan für das etwa 30 000 Quadratmeter große Areal zu. "Wir stehen in den Startlöchern", sagt Volker Fritz, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Union, die das Gelände gekauft hat.

Entstehen sollen hier Mehrfamilienhäuser, allerdings "keine Wohnschlangen", wie Fritz betont. "Die Struktur soll aufgelockert bleiben, mit soviel Grünflächen wie möglich." Maximal 200 Wohneinheiten sind vorgesehen, von der Einraumwohnung über 45 Quadratmeter bis zu Drei- und Vier-Raumwohnungen mit 90 Quadratmetern. "Jede Wohnung wird eine Loggia haben und über einen Laubengang erreichbar sein", kündigt Fritz an. Auch Dachterrassen wären in der Planung vorgesehen.

Schon jetzt könnten sich Interessenten für die Wohnungen vormerken lassen. "Wir wollen auf diese Weise auch sehen, was nachgefragt wird, um die Grundrissgestaltung noch zu beeinflussen", erklärt Fritz. Wert lege die WG Union auf einen Mietermix, sowohl Senioren als auch junge Familien sollten hier ein neues Zuhause finden. Daher werde auf dem Terrain eine Kindertagestätte geplant und auch an eine Seniorenbegegnungs- und Betreuungsstätte gedacht. Auf 25 Millionen Euro schätzt der Vorstand die Investition. 2014 könnte bei optimalem Bauverlauf das neue Wohngebiet fertiggestellt sein, das dank guter Einkaufsmöglichkeiten und der Nähe des Gesundheitszentrums für Jung und Alt attraktiv sein könnte.





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